Nachruf

Eine schlimme Nachricht.
Mein Edelweiß ist ertrunken.
Die nachhaltigen Regenfälle der letzten Tage haben Opfer gefordert.
Wir schauen trotzdempositiv voraus.
Es ist schon ein meßbares Ergebnis da.
Paprika und Tomate sind schon zu sehen.
Die Sonnenblumen haben auch Knospen.
Noch etwas Sonne und alles wird gut.

Rot, Gelb, Grün oder was?

Verbraucherschützer starten Ampel-System für Lebensmittel

Berlin (dpa) – Die Verbraucherzentralen haben im Streit über die bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln ein  eigens Informationssystem für Lebensmittel in den Ampelfarben gestartet. Mit einer Checkkarte für das Portemonnaie könnten Kunden
beim Einkauf den Gehalt an Fett, Zucker, Salz und gesättigten
Fettsäuren überschlagen und Dickmacher besser erkennen, teilte der
Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) am Mittwoch in Berlin
mit. Die Farben Rot, Gelb und Grün zeigen dabei, ob der Gehalt bezogen
auf 100 Gramm gering, mittel oder hoch ist. Bundesverbraucherminister
Horst Seehofer (CSU) lehnt eine reine Ampel-Kennzeichnung als zu
einfach ab, die SPD ist dafür.

Mit der Checkkarte, die in den
Beratungsstellen der Verbraucherzentralen erhältlich ist, könnten die
Verbraucher ohne Hilfsmittel durch den Konsumalltag kommen, sagte
vzbv-Chef Gerd Billen. Angaben, die manche Hersteller schon jetzt auf
ihre Packungen druckten, sind nach Ansicht der Verbraucherschützer
teils irreführend. Manche Bezugsgrößen seien unrealistische
Miniportionen wie eine Handvoll Chips. Werte für Kinderprodukte
basierten oft auf Empfehlungen für Erwachsene.

Die meisten
Bundesbürger achten beim Einkaufen von Lebensmitteln einer Umfrage
zufolge eher auf Geschmack als auf Kalorien. Für 90 Prozent sei in
erster Linie der Geschmack entscheidend, ergab eine repräsentative
Umfrage des Instituts Gewis für die Kaufmännische Krankenkasse (KKH).
Der Kaloriengehalt sei für 22 Prozent interessant. Knapp zwei Drittel
der rund 1041 Befragten im Alter über 18 Jahre sprechen sich für eine
einheitliche Gesetzesregelung zur Nährwertkennzeichnung aus. 43 Prozent
halten Ampelfarben für sinnvoll. «Sehr viele Menschen ernähren sich
ungesund, weil sie gar nicht darüber informiert sind, wie hoch der
Nährwert mancher Produkte ist», sagte KKH-Vorstandschef Ingo Kailuweit.

Seehofer
will mit der Wirtschaft über eine freiwillige Kennzeichnung mit Farben
reden, bei der der Anteil an Fett, Zucker, Salz, Kalorien und
gesättigten Fettsäuren in Bezug zur empfohlenen Tagesration angegeben
wird. Zugleich will er sich auf EU-Ebene dafür stark machen. Die EU
plant eine Pflichtkennzeichnung.

Besteht die Gefahr das Herr Seehofer dazulernen könnte?

Augen auf beim Verkehr!

G DATA: Storm-Botnetz lässt die Muskeln spielen

(PA) Storm in den letzten Wochen deutlich aktiver

+++ Bochum (Deutschland), 21. Juli 2008 – Das Storm-Botnetz ist
zurzeit aktiver denn je und stellt seine Leistungsfähigkeit
eindrucksvoll unter Beweis. Gerade in den letzten Wochen zeigten die
Täter wieder einmal ein besonderes Gespür für Schlagzeilen und
verkündeten kurzerhand den Dritten Weltkrieg, den Tod der New York
Yankees und einen terroristischen Anschlag auf US-Präsident Bush. Die
reißerischen „Breaking News“ sollen potentielle Opfer auf gekaperte und
präparierte Webserver locken. Nach erfolgreicher Malware-Infektion
erfolgen die Übernahme des PCs, der Diebstahl der persönlichen Daten
und die Einbindung in das Storm-Botnetz. In den kommenden Wochen und
Monaten erwarten die Experten des G DATA Security Labs im Dunstkreis
der Olympischen Spiele in Peking eine zusätzlich eVerschärfung des
Gefahrenpotenzials. Online-Kriminelle jeglicher Couleur und somit
sicherlich auch die Storm-Bande werden ihrerseits versuchen, als
Trittbrettfahrer vom medialen Hype dieses Mega-Events zu profitieren.


++ Erfolgsrezept "Breaking News"

Die Masche der Storm-Bande ist einfach und zugleich äußerst
effektiv: Millionenfach versenden die Täter E-Mails mit vermeintlichen
Top-Nachrichten aus den Bereichen Showbiz, Politik, Mega-Events oder
Katastrophen-News. Als „Mind Opener“ konzipiert, werden diese Top-News
eingesetzt, um neugierige Empfänger auf gekaperte Webseiten zu locken.
Dort lauert dann gefährlicher Schadcode, der sich per Drive-by-Download
unbemerkt vom Anwender auf den PC installiert. Ein weiterer Trick sind
infizierte Download-Dateien – oftmals in angeblichen Video-Codecs
versteckt, die für die korrekte Darstellung der angebotenen Videos
erforderlich sein sollen.

Gelingt die Infektion, wird oftmals weiterer Schadcode
nachgeladen, der alle persönliche Daten an die Täter übermittelt – wie
beispielsweise Zugangsdaten und Passwörter für Online-Banking oder
Kreditkarteninformationen. Der letzte Schritt in dieser
Wertschöpfungskette ist dann die Einbindung des infizierten Rechners in
das Storm-Botnetz. Die so vernetzen Zombie-PCs werden von den Tätern
gewinnbringend als Spam-Schleudern oder für DDoS-Attacken vermietet.


++ Funktionsweise des Storm-Botnetzes

Die Professionalität der Online-Kriminellen zeigt sich nicht
zuletzt auch in dem ausgeklügelten Aufteilungs-System der gekaperten
PCs. Die Sturmwurm-Gang hat die Botnetze so aufgeteilt, dass Rechner
hinter einem Router nur Spam versenden, wohingegen Rechner ohne Router
für das Hosten von Spam- und Phishingseiten genutzt werden. Die
Auflösung eines Domainnamens verweist zudem ständig auf andere
Botnetzrechner (Fast Flux). Auf diese Weise ist es deutlich
schwieriger, die schädlichen Webseiten vom Netz zu nehmen.


++ Olympiade – Doping für Online-Kriminelle

Die Olympiade in Peking könnte sich für Online-Kriminelle als
besonders lohnenswerter Mega-Event erweisen. Nach Einschätzung des G
DATA Security Labs ist von einem verstärkten Aufkommen gezielter
Oympia-Spam und Phishing-Mails kurz vor und auch während der Spiele
auszugehen. Mögliche Themen: Angebliche Doping-Fälle, vermeintliche
Enthüllungs-Videos oder Angebote von Karten-Kontingenten. Erste Fälle
von „Breaking News-Spam“ mit Olympia-Bezug und Links auf infizierte
Webseiten sind bereits aufgetreten.
++ Storm-Spam: Schlagzeilen der letzen 10 Tage

• Bejing Olympics cancelled, moved to Atlanta

• Obama trouser fly slip

• Heath Ledger awarded posthumous oscar

• Yankee Stadium demolished

• Beckham caught in nightcam

• Elton John dies in rocket ship

• Earthquake in California destroys Schwarzenegger house

• Ninja attack in New York Times Square

• Super tornado forming around the region

• Michael Jordan caught with fraud

• Three weeks of thunderstorm coming

• Angelina Jolie dies in miscarriage

• James Brown dies of heart attack

• Afghan bombing kills President Bush

• North korea nuclear fallout

• New york yankees team killed in bus crash

• Super earthquake detected

• Google and Yahoo merger derails Microsoft plans

• Obama caught with pants down

Also immer Augen aufhalten bein Verkehr im Net!
Damit´s nicht zu eine unliebsamen kommt!

Da kuckst Du

Behörden vergaben 2007 mehr Aufträge für IT-Produkte als für IT-Services

(PA)
(Köln) Die öffentlichen Verwaltungen haben im letzten Jahr
deutlich mehr Aufträge für IT-Produkte als für IT-Services vergeben.
Nach einer Befragung von 78 Beschaffungsstellen in Bundes- und
Landesbehörden durch das Beratungshaus INFORA GmbH nahm das Volumen der
Auftragsvergabe an IT-Unternehmen zwar zu, doch vermerkten gleichzeitig
zahlreiche Behörden, dass ihnen die Beschaffung von Dienstleistungen
erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Vor allem die Ermittlung eines
angemessenen Preis-/Leistungsverhältnisses fällt ihnen vielfach schwer.

Der Erhebung zufolge wurden 2007 nur in seltenen Fällen mehr
IT-Dienstleistungsaufträge als Bestellungen für IT-Produkte vergeben.
Lediglich in jedem fünften Fall überwog die Beschaffung von Services.
Bei etwa 40 Prozent der öffentlichen Verwaltungen dominierten mit 70
und mehr Prozent am gesamten Beschaffungsvolumen hingegen die
Lieferleistungen. Weitere 28 Prozent der Behörden verbuchten ein
leichtes Übergewicht zugunsten der IT-Produkte, bei allen anderen (16
Prozent) hielt es sich 2007 etwa die Waage.

Bemerkenswert an den Ergebnissen der INFORA-Erhebung ist
allerdings, dass die Vergabeverantwortlichen die Leistungsbewertung bei
den Services fast durchweg als keine leichte Aufgabe erachteten.
Abgesehen von 18 Prozent der Befragten, die sich dabei nicht sonderlich
herausgefordert sahen, beurteilten 27 Prozent den Schwierigkeitsgrad
als durchschnittlich, mehr als jeder zweite jedoch als sehr hoch. Vor
allem machten etwa zwei Dritteln der Beschaffungsspezialisten die mit
der Vergabe verbundenen Bewertungen zu schaffen. Dazu gehörte die
Ermittlung des Preis-/Leistungsverhältnisses (70%) ebenso wie die
Einschätzung der Kompetenzen (62%) und der Servicequalität (65%). Die
eigentliche Preisermittlung wird im Vergleich dazu etwas seltener
problematisiert, aber auch noch von 57 Prozent als schwierig
bezeichnet. Nur die Eignungs- und Angemessenheitsprüfungen waren für
mehr als die Hälfte der Befragten vergleichsweise einfach vorzunehmen.
„In den Vergabeprozessen für Dienstleistungen verbergen sich
tatsächlich eine Menge Fallstricke“, urteilt Per Wiegand,
Geschäftsbereichsleiter bei INFORA, aus seiner Beratungspraxis heraus.
Vor allem weniger erfahrene Beschaffungsverantwortliche würden aufgrund
der sehr komplizierten gesetzlichen Bedingungen für die Auftragsvergabe
immer wieder mit der Gefahr konfrontiert werden, rechtlich
problematische Entscheidungen zu treffen. „Ohne zusätzliche
Unterstützung befinden sie sich oftmals in einer recht risikobehafteten
Situation.“

Da bleiben also die Steuergelder. Lieber neu kaufen, als vernünftig warten.